Affenlaute und Angriffe: Noch immer wird der Fußball von offenem Rassismus überschattet. Doch seltener sprechen wir über die weniger sichtbare Ausgrenzung: Viele Menschen glauben, dass schwarze und weiße Spieler unterschiedliche Veranlagungen haben. Schwarze Menschen gelten etwa als kraftvolle Athleten, aber als Trainer oder Vorstände erhalten sie kaum Chancen. Diese rassistischen Denkmuster halten sich seit dem Kolonialismus in der Gesellschaft. Und sie spielen auch in der Sprache der Sportmedien oder in der Talentförderung eine Rolle. Wie kann der Fußball zur Aufklärung gegen Rassismus beitragen? Und was können Vereine leisten, damit die Diversität auch in den Führungsetagen des Sports wächst?
Ronny Blaschke, 44, ist als Buchautor und Journalist auf politische Themen im Sport spezialisiert, er arbeitet unter anderem für den Deutschlandfunk, die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Mit „Spielfeld der Herrenmenschen - Kolonialismus und Rassismus“, seinem sechsten Buch, möchte er eine Debatte anstoßen. Das Buch wurde von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur als „Fußballbuch des Jahres 2024“ ausgezeichnet. Am Montag, den 23. März spricht er im Eintracht Frankfurt Museum zu seinem Buch und dem Themenfeld des Rassismus im Fußball.
- Start: Montag, 23. März 2026, 19.30 Uhr.
- Eintritt: 6 Euro, 4 Euro ermäßigt. Mitglieder des Fördervereins Eintracht Frankfurt Museum haben freien Eintritt. Um Anmeldung unter museum@eintrachtfrankfurt.de wird gebeten.
Kontakt
Eintracht Frankfurt Museum
Deutsche Bank Park/Haupttribüne
Telefon: 069 95503275
E-Mail: museum@eintrachtfrankfurt.de



